Selten, aber zum Leben notwendig - Spurenelemente
Diese Mineralstoffe wirken an zahlreichen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper mit. Wichtig ist die richtige Dosierung. Sie kommen in nur verschwindend geringen Mengen im Körper vor, aber ohne sie geht es nicht. Spurenelemente - zu den bekannteren Vertretern zählen zum Beispiel Eisen oder Zink - sind an lebensnotwendigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Viele biochemische Reaktionen würden ohne diese Substanzen gar nicht erst starten.
Zu den elf für den Menschen wichtigen Spurenelementen zählen Ernährungswissenschaftler Eisen, Chrom, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink und Nickel. Darüber hinaus gibt es sogenannte Ultra-Spurenelemente. Deren Funktion im Stoffwechsel kennen Forscher noch nicht genau. Jedoch haben Tierexperimente gezeigt, dass ein Fehlen dieser Substanzen in extremen Ernährungssituationen (zum Beispiel bei Radikal-Diäten) Störungen im Körper auslösen kann.
Entscheidend bei den Spurenelementen ist ihre Dosierung. Meist nehmen Menschen eine ausreichende Menge dieser Mikroelemente allein durch eine ausgewogene Ernährung zu sich. Ein Mangel oder eine Überdosierung kann aber schwere Stoffwechselprobleme hervorrufen. Zu wenig Jod zum Beispiel führt zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, bei zu viel Jod hingegen droht eine Überfunktion
Zink
Bestandteil wichtiger Enzyme. Der Name kommt von den „Zacken", die Zink beim Erstarren bildet
Kobalt
Zählt zu den Schwermetallen. Das seltenste Spurenelement im menschlichen Körper
Selen
Benannt nach der griechischen Mondgöttin Selene. Aktiviert zahlreiche Enzyme
Jod
In der Schilddrüse aktiv, bei einer Überdosierung jedoch gefährlich
Kupfer
An der Bildung von roten Blutkörperchen und Pigmenten beteiligt
Mangan
Im Körper kommt das Element Mangan unter anderem in der Leber zum Einsatz
Eisen
Vor allem als Bestandteil des Blutfarbstoffs von Bedeutung. Dort bindet es den für den Menschen lebenswichtigen Sauerstoff
Was Spurenelemente leisten
Viele dieser Substanzen beeinflussen die Aktivität von Enzymen und steuern so zahlreiche Körperfunktionen.
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Element
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Vorkommen in der Nahrung
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Empfohlene Menge pro Tag
(Erwachsene) |
Funktion im Körper
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Chrom
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Fleisch, Hülsenfrüchte, Schokolade |
0,03 bis 0,1 Milligramm |
Aktiviert Enzyme und Hormone. Wichtig beim Kohlenhydratstoffwechsel. Beeinflusst den Cholesterinspiegel. |
| Eisen |
Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Vollkornprodukte, Fleisch |
10 bis 15 Milligramm |
An Hämoglobinbildung, Sauerstofftransport, Energiehaushalt und Gehirntätigkeit beteiligt. |
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Fluor
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Seefisch, Hühnerfleisch |
3,1 bis 3,8 Milligramm |
Für die Stabilität von Knochen und Zähnen sowie zum Schutz vor Karies wichtig. |
| Jod |
Seefisch, Eier, Milch, Milchprodukte |
0,18 bis 0,2 Milligramm |
Bestandteil der Schilddrüsenhormone. An der Stoffwechselregulation und der Reproduktion beteiligt. |
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Kobalt
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Nüsse, Kohl, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Leber |
0,0003 Milligramm |
Bestandteil des Vitamins B 12. Fördert die Bildung roter Blutkörperchen. |
| Kupfer |
Leber, Nüsse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte |
1 bis 1,5 Milligramm |
An der Bildung von roten Blutkörperchen und Pigmenten sowie am Sauerstofftransport beteiligt. Führt zu einer verbesserten Immunabwehr. Fördert die Wundheilung. |
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Mangan
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Getreide, grünes Gemüse, Nüsse |
2 bis 5 Milligramm |
Aktiviert unter anderem Stoffwechselvorgänge in der Leber. Erhält Knochen, Zähne und das Bindegewebe. Schützt vor Umweltgiften. |
| Molybdän |
Getreide, Gemüse, Innereien |
0,05 bis 0,1 Milligramm |
Wichtig für den Abbau von Harnsäure. Beugt Allergien vor. Aktiviert die Körperabwehr. |
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Selen
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Seefisch, Fleisch, Eier, Getreide |
0,03 bis 0,07 Milligramm |
Stärkt die körpereigene Abwehrkraft. Schützt vor freien Radikalen, Schwermetallen und Umweltgiften. Erhöht die Fruchtbarkeit. |
| Nickel |
Hülsenfrüchte, Nüsse, Getreide, Rinderleber |
0,025 bis 0,035 Milligramm |
Wahrscheinlich für die Aufnahme und Verwertung von Eisen wichtig. |
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Zink
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Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte, Nüsse |
7 bis 10 Milligramm |
An der Aktivierung von Hormonen beteiligt. Ein Mangel führt zur vermehrten Bildung freier Radikale und schwächt die Immunabwehr. Bindet Schwermetalle. |
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