Was es über mich zu sagen gibt .....? Hier möchte ich euch mal in kurzen Durchgängen meinen "sportlichen" Werdegang beschreiben und wie es dazu kam das ich überhaupt zum Laufen gekommen bin. Geboren bin ich 1962 in Schwetzingen (um Schwetzingen einfacher zu finden haben wir kurzerhand schnell Heidelberg und Mannheim um uns herum gebaut), und von meiner Kindheit an war ich schon immer sehr schlank und sportlich veranlagt. In den ersten Jahren meiner Kindheit verbrachte ich sportlich gesehen beim Fußball, was mich aber nicht ernsthaft gereizt hat. Im Alter von 10 - 16 Jahren kam ich zum Judo, ein Sport der einen körperlich weiterbringt und in gewissem Sinn auch reifen lässt. Leider hat sich der Verein zerstritten und deswegen habe ich mich von diesem Sport "verabschiedet". Geraucht habe ich vom 13. bis zum 29. Lebensjahr. Nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört habe, stieg mein Gewicht von 54 kg auf 68 kg bei 1,68 Meter Größe. Bis zum 36. Lebensjahr lebte ich so nach dem Motto "Sport ist Mord". Irgendwann kam der Moment wo ich mich selbst nicht mehr wohl fühlte. Ich hatte das Gefühl einen schlappen Körper zu haben, ich hatte keine "Power", war recht schnell erschöpft und ich war einfach "unausgeglichen", das konnte so nicht weitergehen. Ab 1998 habe ich langsam wieder mit Sport begonnen. Die nächsten 4 Jahre war ich im Fitness Center um meinen Körper wieder aufzubauen und mich an körperliche Belastungen zu gewöhnen. In dieser Zeit habe ich einige 10 KM Wettkampf Läufe mitgemacht die mir auch richtig Spaß gemacht haben. Kein Laufen auf dem Laufband, in der Natur, das war eine völlig neue Erfahrung für mich und hat mir sehr gefallen. Ab 2002 bin ich zum Laufen komplett übergegangen. Wenn ich heute noch an meinen ersten Lauf beim Lauftreff denke (12 KM Distanz mit 5:00 Schnitt)..... da kam ich absolut ausgepowert am Ende an und dachte mir, entweder machst Du weiter und gewöhnst dich daran, oder das war der erste und letzte Lauf hier. Bereits Mitte des gleichen Jahres lief ich meinen ersten Halbmarathon in Karlsruhe und kurze Zeit später der erste Marathon in Frankfurt. In Frankfurt kam ich ziemlich fertig im Ziel an, es taten mir Muskeln und Körperteile weh die ich vorher noch nie gespürt hatte, und das obwohl ich doch eigentlich so gut vorbereitet war. Zu Elke (meiner lieben Frau) sagte ich noch im Ziel "nie mehr Marathon"...... Auf dem Heimweg im Auto hatte ich Unterlagen über andere Marathon Strecken in der Hand, und sagte dann "wie wäre es wenn ich das nächste mal in Hamburg starte"....soviel zu "nie mehr Marathon". Das war dann der Beginn einer "Leidenschaft", immer im klaren das das ganze mit Arbeit verbunden war, das heißt Trainingsplan, Ernährung, irgendwo einschränken und trainieren auch wenn man keine Lust dazu hat, aber das war es mir wert. In dieser Phase war es für mich sehr wichtig "wie gut ich war", ich habe mir selbst Zeitvorgaben auferlegt die ich erreichen wollte. 2003 habe ich am ersten Ultra Marathon teilgenommen. Und um es gleich richtig auszutesten wählte ich den Klassiker, Biel mit 100 KM Länge. Diese sagenumwobene Strecke wollte ich unbedingt bezwingen, ich wollte zeigen und wissen wie weit ich meinen Körper bringen und belasten konnte. Tja und das war dann der Beginn meiner Ultra Leidenschaft. Ich stellte fest, dass ein Ultra schlußendlich weniger Energie kostete (was aber nicht heißt das ein Ultra nicht anstrengend ist!!), das heißt man verbraucht zwar viel mehr Kalorien, aber da man so einen Lauf "ruhiger" angehen lässt kommt man "ausgeruhter" und erholter im Ziel an. Das war eine völlig neue Erfahrung für mich, und immer wieder, wenn ich versuche "normalen Läufern" diese Erfahrung weiterzugeben, dann kommt diese Aussage "Du bist ja verrückt, läufst x Stunden und erzählst was von erholt sein". Leider habe ich es nur bei ganz ganz wenigen geschafft, das sie zumindest mal an einem Ultra teilgenommen haben, oder zumindest einmal darüber nachdenken. Anfangs ging es mir immer um gute Zeiten, in der Zwischenzeit habe ich aber an mehreren "Genuß Ultra Läufen" (ohne Zeitmessung) teilgenommen, und mittlerweile spielt die "Wettkampfzeit" keine Rolle mehr. Zum Beispiel habe ich als Vorbereitung für meinen Spendenlauf für Krebskranke Kinder an einem mehrtägigem Ultra Lauf (Swiss Jura Trail) teilgenommen. Auch dort habe ich wieder einmal so nette Leute kennen gelernt, das wäre an einem Marathon Wettkampf nie möglich gewesen. Bei Ultra Läufen ist eine andere "Stimmung", man versteht sich nicht als Gegner sondern als Freund oder Laufgesellen, und schon alleine dieser Umstand macht es einem leicht in die Ultra's einzusteigen. Mit meiner Homepage möchte ich versuchen Läuferinnen und Läufer zu animieren, versuchen Ihnen meinen Spaß meine Leidenschaft näher zu bringen, schlechthin ich möchte versuchen euch dafür zu begeistern. Ich gebe alle Informationen und Hilfen die ich selbst erlebt habe weiter, damit ihr nicht auch die Fehler wie ich am Anfang macht. Ich möchte das ihr von Anfang an Erfolg und Spaß habt und würde mich besonders freuen, wenn ich ein kleiner Teil davon bin, der euch zu dieser "Tat" bewegt hat.   Wieso eigentlich Ultramarathon? Die Vorbereitungen und Anstrengungen für einen Ultramarathon sind eigentlich mit einem Marathon ziemlich vergleichbar, der wirklich große Unterschied ist das ein Ultramarathon (zumindest für mich) nicht so anstrengend ist wie ein Marathon. Woran das liegt ist eigentlich recht einfach zu erklären, einen Marathon läuft man eher mit hohem Pulsbereich, d.h. man läuft immer ziemlich "am Limit" seiner Leistungsgrenze. Kleinere "Fehler" wie zu schnell angelaufen, oder falsche Ernährung spielen hier nicht unbedingt eine zu große Rolle, im Regelfall kommt man immer ins Ziel. Beim Ultramarathon läuft man eher in einem niedrigen Pulsbereich, man läuft die komplette Strecke ziemlich gleichmässig und kommt eigentlich erst gegen Ende der Strecke an sein persönliches Limit. Beim Ultramarathon lernt man seinen Körper ganz genau kennen. Die kleineren "Fehler" die beim Marathon noch vertretbar sind, führen bei einem Ultramarathon vielleicht sogar soweit, dass man sein selbst gestecktes Ziel nicht erreicht. Beim Marathon zählt fast nur die (eigene) Leistung, dort trifft man selten jemanden mit dem man sich während des Laufes unterhalten kann, weil jeder so schnell wie möglich im Ziel ankommen möchte. Beim Ultramarathon ist noch eher Herzlichkeit vorhanden, durch die "langsamen Läufe" ist es eher wahrscheinlich das man sogar vom Start bis zum Ziel mit einem oder mehreren "Konkurenten" zusammen läuft, sich über Gott und die Welt oder über vergangene oder zukünftige Läufe unterhält, und genau so sollte Sport auch meines Erachtens sein.
Danke das Sie die Seite www.laufpirat.de besucht haben
Was es über mich zu sagen gibt .....? Hier möchte ich euch mal in kurzen Durchgängen meinen "sportlichen" Werdegang beschreiben und wie es dazu kam das ich überhaupt zum Laufen gekommen bin. Geboren bin ich 1962 in Schwetzingen (um Schwetzingen einfacher zu finden haben wir kurzerhand schnell Heidelberg und Mannheim um uns herum gebaut), und von meiner Kindheit an war ich schon immer sehr schlank und sportlich veranlagt. In den ersten Jahren meiner Kindheit verbrachte ich sportlich gesehen beim Fußball, was mich aber nicht ernsthaft gereizt hat. Im Alter von 10 - 16 Jahren kam ich zum Judo, ein Sport der einen körperlich weiterbringt und in gewissem Sinn auch reifen lässt. Leider hat sich der Verein zerstritten und deswegen habe ich mich von diesem Sport "verabschiedet". Geraucht habe ich vom 13. bis zum 29. Lebensjahr. Nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört habe, stieg mein Gewicht von 54 kg auf 68 kg bei 1,68 Meter Größe. Bis zum 36. Lebensjahr lebte ich so nach dem Motto "Sport ist Mord". Irgendwann kam der Moment wo ich mich selbst nicht mehr wohl fühlte. Ich hatte das Gefühl einen schlappen Körper zu haben, ich hatte keine "Power", war recht schnell erschöpft und ich war einfach "unausgeglichen", das konnte so nicht weitergehen. Ab 1998 habe ich langsam wieder mit Sport begonnen. Die nächsten 4 Jahre war ich im Fitness Center um meinen Körper wieder aufzubauen und mich an körperliche Belastungen zu gewöhnen. In dieser Zeit habe ich einige 10 KM Wettkampf Läufe mitgemacht die mir auch richtig Spaß gemacht haben. Kein Laufen auf dem Laufband, in der Natur, das war eine völlig neue Erfahrung für mich und hat mir sehr gefallen. Ab 2002 bin ich zum Laufen komplett übergegangen. Wenn ich heute noch an meinen ersten Lauf beim Lauftreff denke (12 KM Distanz mit 5:00 Schnitt)..... da kam ich absolut ausgepowert am Ende an und dachte mir, entweder machst Du weiter und gewöhnst dich daran, oder das war der erste und letzte Lauf hier. Bereits Mitte des gleichen Jahres lief ich meinen ersten Halbmarathon in Karlsruhe und kurze Zeit später der erste Marathon in Frankfurt. In Frankfurt kam ich ziemlich fertig im Ziel an, es taten mir Muskeln und Körperteile weh die ich vorher noch nie gespürt hatte, und das obwohl ich doch eigentlich so gut vorbereitet war. Zu Elke (meiner lieben Frau) sagte ich noch im Ziel "nie mehr Marathon"...... Auf dem Heimweg im Auto hatte ich Unterlagen über andere Marathon Strecken in der Hand, und sagte dann "wie wäre es wenn ich das nächste mal in Hamburg starte"....soviel zu "nie mehr Marathon". Das war dann der Beginn einer "Leidenschaft", immer im klaren das das ganze mit Arbeit verbunden war, das heißt Trainingsplan, Ernährung, irgendwo einschränken und trainieren auch wenn man keine Lust dazu hat, aber das war es mir wert. In dieser Phase war es für mich sehr wichtig "wie gut ich war", ich habe mir selbst Zeitvorgaben auferlegt die ich erreichen wollte. 2003 habe ich am ersten Ultra Marathon teilgenommen. Und um es gleich richtig auszutesten wählte ich den Klassiker, Biel mit 100 KM Länge. Diese sagenumwobene Strecke wollte ich unbedingt bezwingen, ich wollte zeigen und wissen wie weit ich meinen Körper bringen und belasten konnte. Tja und das war dann der Beginn meiner Ultra Leidenschaft. Ich stellte fest, dass ein Ultra schlußendlich weniger Energie kostete (was aber nicht heißt das ein Ultra nicht anstrengend ist!!), das heißt man verbraucht zwar viel mehr Kalorien, aber da man so einen Lauf "ruhiger" angehen lässt kommt man "ausgeruhter" und erholter im Ziel an. Das war eine völlig neue Erfahrung für mich, und immer wieder, wenn ich versuche "normalen Läufern" diese Erfahrung weiterzugeben, dann kommt diese Aussage "Du bist ja verrückt, läufst x Stunden und erzählst was von erholt sein". Leider habe ich es nur bei ganz ganz wenigen geschafft, das sie zumindest mal an einem Ultra teilgenommen haben, oder zumindest einmal darüber nachdenken. Anfangs ging es mir immer um gute Zeiten, in der Zwischenzeit habe ich aber an mehreren "Genuß Ultra Läufen" (ohne Zeitmessung) teilgenommen, und mittlerweile spielt die "Wettkampfzeit" keine Rolle mehr. Zum Beispiel habe ich als Vorbereitung für meinen Spendenlauf für Krebskranke Kinder an einem mehrtägigem Ultra Lauf (Swiss Jura Trail) teilgenommen. Auch dort habe ich wieder einmal so nette Leute kennen gelernt, das wäre an einem Marathon Wettkampf nie möglich gewesen. Bei Ultra Läufen ist eine andere "Stimmung", man versteht sich nicht als Gegner sondern als Freund oder Laufgesellen, und schon alleine dieser Umstand macht es einem leicht in die Ultra's einzusteigen. Mit meiner Homepage möchte ich versuchen Läuferinnen und Läufer zu animieren, versuchen Ihnen meinen Spaß meine Leidenschaft näher zu bringen, schlechthin ich möchte versuchen euch dafür zu begeistern. Ich gebe alle Informationen und Hilfen die ich selbst erlebt habe weiter, damit ihr nicht auch die Fehler wie ich am Anfang macht. Ich möchte das ihr von Anfang an Erfolg und Spaß habt und würde mich besonders freuen, wenn ich ein kleiner Teil davon bin, der euch zu dieser "Tat" bewegt hat.   Wieso eigentlich Ultramarathon? Die Vorbereitungen und Anstrengungen für einen Ultramarathon sind eigentlich mit einem Marathon ziemlich vergleichbar, der wirklich große Unterschied ist das ein Ultramarathon (zumindest für mich) nicht so anstrengend ist wie ein Marathon. Woran das liegt ist eigentlich recht einfach zu erklären, einen Marathon läuft man eher mit hohem Pulsbereich, d.h. man läuft immer ziemlich "am Limit" seiner Leistungsgrenze. Kleinere "Fehler" wie zu schnell angelaufen, oder falsche Ernährung spielen hier nicht unbedingt eine zu große Rolle, im Regelfall kommt man immer ins Ziel. Beim Ultramarathon läuft man eher in einem niedrigen Pulsbereich, man läuft die komplette Strecke ziemlich gleichmässig und kommt eigentlich erst gegen Ende der Strecke an sein persönliches Limit. Beim Ultramarathon lernt man seinen Körper ganz genau kennen. Die kleineren "Fehler" die beim Marathon noch vertretbar sind, führen bei einem Ultramarathon vielleicht sogar soweit, dass man sein selbst gestecktes Ziel nicht erreicht. Beim Marathon zählt fast nur die (eigene) Leistung, dort trifft man selten jemanden mit dem man sich während des Laufes unterhalten kann, weil jeder so schnell wie möglich im Ziel ankommen möchte. Beim Ultramarathon ist noch eher Herzlichkeit vorhanden, durch die "langsamen Läufe" ist es eher wahrscheinlich das man sogar vom Start bis zum Ziel mit einem oder mehreren "Konkurenten" zusammen läuft, sich über Gott und die Welt oder über vergangene oder zukünftige Läufe unterhält, und genau so sollte Sport auch meines Erachtens sein.
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Was es über mich zu sagen gibt .....? Hier möchte ich euch mal in kurzen Durchgängen meinen "sportlichen" Werdegang beschreiben und wie es dazu kam das ich überhaupt zum Laufen gekommen bin. Geboren bin ich 1962 in Schwetzingen (um Schwetzingen einfacher zu finden haben wir kurzerhand schnell Heidelberg und Mannheim um uns herum gebaut), und von meiner Kindheit an war ich schon immer sehr schlank und sportlich veranlagt. In den ersten Jahren meiner Kindheit verbrachte ich sportlich gesehen beim Fußball, was mich aber nicht ernsthaft gereizt hat. Im Alter von 10 - 16 Jahren kam ich zum Judo, ein Sport der einen körperlich weiterbringt und in gewissem Sinn auch reifen lässt. Leider hat sich der Verein zerstritten und deswegen habe ich mich von diesem Sport "verabschiedet". Geraucht habe ich vom 13. bis zum 29. Lebensjahr. Nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört habe, stieg mein Gewicht von 54 kg auf 68 kg bei 1,68 Meter Größe. Bis zum 36. Lebensjahr lebte ich so nach dem Motto "Sport ist Mord". Irgendwann kam der Moment wo ich mich selbst nicht mehr wohl fühlte. Ich hatte das Gefühl einen schlappen Körper zu haben, ich hatte keine "Power", war recht schnell erschöpft und ich war einfach "unausgeglichen", das konnte so nicht weitergehen. Ab 1998 habe ich langsam wieder mit Sport begonnen. Die nächsten 4 Jahre war ich im Fitness Center um meinen Körper wieder aufzubauen und mich an körperliche Belastungen zu gewöhnen. In dieser Zeit habe ich einige 10 KM Wettkampf Läufe mitgemacht die mir auch richtig Spaß gemacht haben. Kein Laufen auf dem Laufband, in der Natur, das war eine völlig neue Erfahrung für mich und hat mir sehr gefallen. Ab 2002 bin ich zum Laufen komplett übergegangen. Wenn ich heute noch an meinen ersten Lauf beim Lauftreff denke (12 KM Distanz mit 5:00 Schnitt)..... da kam ich absolut ausgepowert am Ende an und dachte mir, entweder machst Du weiter und gewöhnst dich daran, oder das war der erste und letzte Lauf hier. Bereits Mitte des gleichen Jahres lief ich meinen ersten Halbmarathon in Karlsruhe und kurze Zeit später der erste Marathon in Frankfurt. In Frankfurt kam ich ziemlich fertig im Ziel an, es taten mir Muskeln und Körperteile weh die ich vorher noch nie gespürt hatte, und das obwohl ich doch eigentlich so gut vorbereitet war. Zu Elke (meiner lieben Frau) sagte ich noch im Ziel "nie mehr Marathon"...... Auf dem Heimweg im Auto hatte ich Unterlagen über andere Marathon Strecken in der Hand, und sagte dann "wie wäre es wenn ich das nächste mal in Hamburg starte"....soviel zu "nie mehr Marathon". Das war dann der Beginn einer "Leidenschaft", immer im klaren das das ganze mit Arbeit verbunden war, das heißt Trainingsplan, Ernährung, irgendwo einschränken und trainieren auch wenn man keine Lust dazu hat, aber das war es mir wert. In dieser Phase war es für mich sehr wichtig "wie gut ich war", ich habe mir selbst Zeitvorgaben auferlegt die ich erreichen wollte. 2003 habe ich am ersten Ultra Marathon teilgenommen. Und um es gleich richtig auszutesten wählte ich den Klassiker, Biel mit 100 KM Länge. Diese sagenumwobene Strecke wollte ich unbedingt bezwingen, ich wollte zeigen und wissen wie weit ich meinen Körper bringen und belasten konnte. Tja und das war dann der Beginn meiner Ultra Leidenschaft. Ich stellte fest, dass ein Ultra schlußendlich weniger Energie kostete (was aber nicht heißt das ein Ultra nicht anstrengend ist!!), das heißt man verbraucht zwar viel mehr Kalorien, aber da man so einen Lauf "ruhiger" angehen lässt kommt man "ausgeruhter" und erholter im Ziel an. Das war eine völlig neue Erfahrung für mich, und immer wieder, wenn ich versuche "normalen Läufern" diese Erfahrung weiterzugeben, dann kommt diese Aussage "Du bist ja verrückt, läufst x Stunden und erzählst was von erholt sein". Leider habe ich es nur bei ganz ganz wenigen geschafft, das sie zumindest mal an einem Ultra teilgenommen haben, oder zumindest einmal darüber nachdenken. Anfangs ging es mir immer um gute Zeiten, in der Zwischenzeit habe ich aber an mehreren "Genuß Ultra Läufen" (ohne Zeitmessung) teilgenommen, und mittlerweile spielt die "Wettkampfzeit" keine Rolle mehr. Zum Beispiel habe ich als Vorbereitung für meinen Spendenlauf für Krebskranke Kinder an einem mehrtägigem Ultra Lauf (Swiss Jura Trail) teilgenommen. Auch dort habe ich wieder einmal so nette Leute kennen gelernt, das wäre an einem Marathon Wettkampf nie möglich gewesen. Bei Ultra Läufen ist eine andere "Stimmung", man versteht sich nicht als Gegner sondern als Freund oder Laufgesellen, und schon alleine dieser Umstand macht es einem leicht in die Ultra's einzusteigen. Mit meiner Homepage möchte ich versuchen Läuferinnen und Läufer zu animieren, versuchen Ihnen meinen Spaß meine Leidenschaft näher zu bringen, schlechthin ich möchte versuchen euch dafür zu begeistern. Ich gebe alle Informationen und Hilfen die ich selbst erlebt habe weiter, damit ihr nicht auch die Fehler wie ich am Anfang macht. Ich möchte das ihr von Anfang an Erfolg und Spaß habt und würde mich besonders freuen, wenn ich ein kleiner Teil davon bin, der euch zu dieser "Tat" bewegt hat.   Wieso eigentlich Ultramarathon? Die Vorbereitungen und Anstrengungen für einen Ultramarathon sind eigentlich mit einem Marathon ziemlich vergleichbar, der wirklich große Unterschied ist das ein Ultramarathon (zumindest für mich) nicht so anstrengend ist wie ein Marathon. Woran das liegt ist eigentlich recht einfach zu erklären, einen Marathon läuft man eher mit hohem Pulsbereich, d.h. man läuft immer ziemlich "am Limit" seiner Leistungsgrenze. Kleinere "Fehler" wie zu schnell angelaufen, oder falsche Ernährung spielen hier nicht unbedingt eine zu große Rolle, im Regelfall kommt man immer ins Ziel. Beim Ultramarathon läuft man eher in einem niedrigen Pulsbereich, man läuft die komplette Strecke ziemlich gleichmässig und kommt eigentlich erst gegen Ende der Strecke an sein persönliches Limit. Beim Ultramarathon lernt man seinen Körper ganz genau kennen. Die kleineren "Fehler" die beim Marathon noch vertretbar sind, führen bei einem Ultramarathon vielleicht sogar soweit, dass man sein selbst gestecktes Ziel nicht erreicht. Beim Marathon zählt fast nur die (eigene) Leistung, dort trifft man selten jemanden mit dem man sich während des Laufes unterhalten kann, weil jeder so schnell wie möglich im Ziel ankommen möchte. Beim Ultramarathon ist noch eher Herzlichkeit vorhanden, durch die "langsamen Läufe" ist es eher wahrscheinlich das man sogar vom Start bis zum Ziel mit einem oder mehreren "Konkurenten" zusammen läuft, sich über Gott und die Welt oder über vergangene oder zukünftige Läufe unterhält, und genau so sollte Sport auch meines Erachtens sein.
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